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Analyse

Islamisierter Antisemitismus

Motive, Motivgeschichte, Probleme, Lösungsansätze

 

Analyse #7

Islamisierter Antisemitismus ist medial und in den gesellschaftlichen Debatten sehr präsent. Wenn Menschen, die als „muslimisch“ wahrgenommen werden oder die „muslimisch“ als eine ihrer Selbstzuschreibungen gewählt haben, antijüdische Stereotype äußern, besteht daher schnell die Möglichkeit, dass das auf ihr vermeintliches Muslim-Sein zurückgeführt wird – auch wenn es beispielsweise einer politischen Haltung entspricht, die nichts mit Religionszugehörigkeit zu tun hat.

In der Analyse #7 analysiert Oliver Glatz die Entstehung und Entwicklung von antisemitischen Motiven, die sich in muslimischen Communitys finden. Ziel ist es, Fachkräfte der Präventionsarbeit dabei zu unterstützen, islamisierten Antisemitismus zu erkennen und darauf zu reagieren.

Die KN:IX Analysen erfassen aktuelle Entwicklungen und Handlungsbedarfe im Phänomenbereich “Islamistischer Extremismus” und bieten praktische Ansätze und Empfehlungen an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis.

 

Der Autor

Oliver Glatz (M.A.) studierte Judaistik und Islamwissenschaft an der Freien Universität Berlin und der Hebräischen Universität Jerusalem. In der Vergangenheit war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Religionswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum und am Lehrstuhl für Jüdische Geschichte und Kultur der Ludwig-Maximilians-Universität München. Derzeit ist er Bildungsreferent für die Stiftung Jüdisches Museum Berlin und die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas.

Seitenzahl: 44
Erschienen: 2022
Autor*in: Oliver Glatz
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