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Kompetenznetzwerk
„Islamistischer Extremismus“

Unsere Arbeitsschwerpunkte

1

Bedarfs- und
Trendmonitoring

Das Bedarfs- und Trendmonitoring bildet die Grundlage für Konzeptwerkstätten, Fachgespräche und Praxisworkshops …

2

Analyse, Auswertung, Entwicklung

Auf der Grundlage von Befragungen und Fokusgruppengesprächen werden aktuelle Bedarfe, Trends und Herausforderungen …

3

Wissenstransfer

Wesentliche Aufgabe von KN:IX ist die Vermittlung von fachlicher Expertise und praktischen Erfahrungen in fachwissenschaftliche Debatten und …

Veranstaltungen

Digitale Train-the-Trainer-Qualifizierung (TTTQ)

Psychologie, Therapie und Pädagogik:
Multiprofessionelle Zugänge zum Verstehen von (De-) Radikalisierungsprozessen

Radikalisierungsprozessen gehen häufig spezifische und unspezifische Krisen voraus. Besonders sichtbar werden ihre Folgen im Rahmen von Distanzierungsarbeit. Hier stößt die Pädagogik an ihre Grenzen, wenn Klient*innen von psychischen Problemen, Traumata oder Störungen betroffen sind. Die Beratungsarbeit und das Beziehungsverhältnis zwischen Fachkräften und Klient*innen können dadurch erheblich erschwert werden. Die richtige Deutung und Identifikation von solchen Problemen ist daher unerlässlich, um den Beratungsfortschritt nicht zu gefährden. Was können psychologische und therapeutische Zugänge in der selektiven und indizierten Prävention leisten und wo liegen die Grenzen? Wie können pädagogische Fachkräfte selbst Problemlagen erkennen und gegebenenfalls von Methoden psychologischer Fachdisziplinen praktisch profitieren, ohne pädagogische Handlungsfelder zu „psychologisieren“?

Um solchen und anderen Fragestellungen nachzugehen, laden wir Sie zu unserer digitalen Train-the-Trainer-Qualifizierung ein. Gemeinsam mit Expert*innen aus psychologisch, psychotherapeutisch und pädagogisch relevanten Fachgebieten möchten wir Wissensbestände zu (De-) Radikalisierungsprozessen erörtern und praxisrelevante Methoden auch anhand von Beispielen erproben.

21. Oktober 2021 | 10:00 - 14:00 Uhr
22. Oktober 2021 | 10:00 - 13:45 Uhr
28. Oktober 2021 | 10:00 - 14:15 Uhr
29. Oktober 2021 | 10:00 - 13:45 Uhr
04. November 2021 | 10:00 - 14:15 Uhr

siehe oben

Zoom

Innovation Lab

Online|Offline – Analyse von Entwicklungspotentialen hybrider Beratungsangebote im Bereich des religiös begründeten Extremismus

Am 22. Juni 2021 fand das erste von zwei geplanten Innovation Labs zum Thema statt. Mit Fachkräften aus der Extremismusprävention und Deradikalisierungsarbeit wurden erste Erkenntnisse und Fragen zu Spezifika von Radikalisierungsprozessen im digitalen Raum, neuen Zielgruppen in digitalen und hybriden Maßnahmen und bereits vorhandene oder noch benötigte Ressourcen bei Fachkräften gesammelt.

Im zweiten Innovation Lab greifen wir die Bedarfe und Fragestellungen aus der ersten Veranstaltung auf, um gemeinsam konkrete Handlungsempfehlungen und Ziele zu entwickeln. Durch Szenarien-gestütztes Lernen betrachten wir unterschiedliche Aspekte der Klient*innen-Arbeit online.

  • Was prägt die Lebenswelt von Klient*innen online?
  • Wie lässt sich Social Media nutzen um frühzeitig Trends und Narrative extremistischer Akteur*innen aufzugreifen?
  • Wie können Praktiker*innen diese Beobachtungen in ihrer Praxis verwenden?
  • Was müssen Berater*innen in der direkten Kommunikation mit Klient*innen online beachten?
  • Interesse geweckt?  Die Innovation Labs sollen Schwierigkeiten hybrider Beratungsarbeit sichtbar machen, mögliche Umsetzungsbarrieren minimieren und den Wissenstransfer für die Arbeit in digitalen Räumen voranbringen.

Die Anmeldung zum zweiten Innovation Lab ist auch ohne Teilnahme am ersten Innovation Lab möglich.

02. November 2021

9:00 - 13:00 Uhr

Zoom

Fachtag

Zur Sicherheit: Prävention?
Auswirkungen des Sicherheitsdiskurses auf die Präventionsarbeit von religiös begründetem Extremismus

Versicherheitlichung ist ein Thema, das in diversen Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit und Politischen Bildung seit Jahren diskutiert und kritisch hinterfragt wird. Speziell in der Präventionsarbeit von religiös begründetem Extremismus erhöht die gesamtgesellschaftliche Wahrnehmung und die mediale Berichterstattung den Druck auf die beteiligten Akteure aus Zivilgesellschaft, Sicherheitsbehörden und Politik jedoch noch einmal zusätzlich. Welche Auswirkungen hat der Sicherheitsdiskurs auf die beteiligten Organisationen und Institutionen? Wie und in welchem Rahmen kann die Zusammenarbeit in diesem Spannungsfeld gestaltet werden? Und vor allem, wie ist sie unter der Berücksichtigung der rechtlichen Rahmenbedingungen überhaupt realisierbar?

Diesen Fragen wollen wir uns als BAG RelEx im Verlauf unseres Online-Fachtags am 10. und 11. November 2021 aus unterschiedlichen Perspektiven annähern.

10. und 11. November 2021

tbd.

Online

Online-Fachgespräche

Innovative Ansätze der politischen Bildung und universellen Islamismusprävention

Auf den ersten Blick erscheint die Präventionslandschaft manchmal wildwüchsig und beliebig. Dabei beziehen sich Modellprojekte, die sich in der Islamismusprävention engagieren, auf sehr konkrete Annahmen über die Ursachen von Radikalisierungsprozessen und verfügen über langjährige Erfahrungen, wie sich Jugendliche gegenüber extremistischen Angeboten stärken lassen. In unterschiedlichen Handlungsfeldern reagieren sie auf Risiko- und Schutzfaktoren, die in der Radikalisierungsforschung herausgearbeitet wurden. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Demokratieförderung und Prävention von islamistischen Einstellungen und Orientierungen. Als Modellprojekte spielen sie zugleich eine wichtige Rolle, um auf aktuelle Entwicklungen und sich verändernde Lebenswelten von Jugendlichen reagieren und neue Zielgruppen erreichen können. Die Fachgespräche bieten die Gelegenheit, mit Mitarbeiter*innen von innovativen Modellprojekten ins Gespräch zu kommen und sich über Wirkungslogiken, Methoden und Herausforderungen in der Projektumsetzung auszutauschen.

Die Zahl der Teilnehmenden ist auf jeweils 20 Personen beschränkt, die Gespräche werden nicht aufgezeichnet.

09. November 2021 | 14:30 - 15:45
16. November 2021 | 14:30 - 15:45
23. November 2021 | 17:00 - 18:15
08. Dezember 2021 | 14:30 - 15:45
14. Dezember 2021 | 14:30 - 14:45

Online

Politik- und Pressegespräch

Umgang mit Rückkehrer*innen

Rückkehrer*innen und die (ausbleibende) Rückführung deutscher Staatsangehöriger aus den Camps in den kurdischen Gebieten sind auf politischer, zivil- und gesamtgesellschaftlicher Ebene relevante Themen. Diese greift die BAG RelEx  im Rahmen einer Veranstaltung am 17. November 2021 auf. Wir freuen uns, Sie für diesen Tag zu einem neuen Format begrüßen zu können: unserem ersten Online Politik- und Pressegespräch – dieses Mal live aus den Türmen am Frankfurter Tor in Berlin.

Nach Vorträgen von Prof. Peter Neumann (King´s College London) und Sofia Koller (Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik e. V.) werden wir gemeinsam mit Claudia Dantschke (Grüner Vogel e. V.) und Gästen aus der Politik über den Umgang mit Rückkehrer*innen aus dem so genannten Islamischen Staat diskutieren.

17. November 2021

tbd.

Online

Digitaler Workshop

Geteilte Leitgedanken in der Prävention von Rechtsextremismus und Islamismus?

Jugendliche anerkennen und stärken: Geteilte Leitgedanken in der Prävention von Rechtsextremismus und Islamismus?

Anerkennung und Empowerment sind zwei Prinzipien, die vielen Präventionsprojekten im Themenfeld Islamismus zugrunde liegen. Sie gründen in Forschungen zu Radikalisierungsprozessen, in denen die Bedeutung von „grievances“ im Sinne von Marginalisierungs- und Diskriminierungserfahrungen als Risikofaktoren herausgearbeitet wurden. Anerkennung und Empowerment zielen insofern darauf, Erfahrungen von Zugehörigkeit und Teilhabe zu fördern und damit Entfremdungs- und Rückzugstendenzen entgegenzuwirken.

Angesichts der Erfahrungen und Kontroversen in der Präventionspraxis zu Rechtsextremismus, die sich in der Vergangenheit am Konzept der akzeptierenden Jugendarbeit festmachten, geht es in diesem Fachaustausch darum, die Potentiale und Grenzen dieses Ansatzes zu reflektieren und Erfahrungen aus der Praxis auszutauschen.

Dabei geht es auch um die Frage, ob sich die zwei Phänomenbereiche überhaupt unmittelbar auf einander beziehen lassen: Während es beim deutschen Rechtsextremismus in der Regel um Jugendliche „aus der Mitte der Gesellschaft“ geht, handelt es sich beim Islamismus meist um Angehörige von Gruppen, die strukturellem und institutionellem Rassismus ausgesetzt sind.

Eine weitere Frage ist, ob bei der Fokussierung auf die ideologisierten Jugendlichen die potenziell Betroffenen aus dem Blick geraten und nicht vielmehr ihnen die pädagogische Aufmerksamkeit gelten sollte.

Der Austausch startet mit Impulsen von Expert*innen aus Praxis und Wissenschaft, die ihre Thesen und Perspektiven miteinander diskutieren. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, sich mit Fragen und Beiträgen zu beteiligen.

Eine Veranstaltung für Fachkräfte der Jugend(sozial)arbeit der ju:an-Praxisstelle antisemitismus- und rassismuskritische Jugendarbeit in Kooperation mit der Fachstelle für Pädagogik zwischen Islam, Islamfeindlichkeit und Islamismus mit ufuq.de im Rahmen des Kompetenznetzwerks Islamistischer Extremismus / KN:IX sowie ANTIDOT – engagiert gegen Verschwörungserzählungen und der Fachstelle Gender, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Rechtsextremismus.

Anmeldungen bitte bis zum 15. November via: praxisstelle@amadeu-antonio-stiftung.de

18. November 2021

18:00 - 19:30

Online

Neuerscheinung

Der KN:IX Report 2020 “Herausforderungen, Bedarfe und Trends im Themenfeld”

Download KN:IX Report 2020

 

Weitere Publikationen finden Sie hier.

Netzwerk

Das Kompetenznetzwerk “Islamistischer Extremismus” (KN:IX) vereint zwei etablierte bundesweite Akteur*innen der universellen (ufuq.de), selektiven und indizierten Prävention (Violence Prevention Network gGmbH) sowie die Dachorganisation der zivilgesellschaftlichen Akteur*innen des Themenbereichs (Bundesarbeitsgemeinschaft religiös begründeter Extremismus e. V.).

BAG RelEx

Die Bundesarbeitsgemeinschaft religiös
begründeter Extremismus …

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ufuq.de

ufuq.de ist ein anerkannter
freier Träger der Jugendhilfe …

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Violence Prevention Network

Violence Prevention Network ist ein
Verbund erfahrener Fachkräfte …

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Beirat

Das Kompetenznetzwerk wird
von einem Beirat beraten…

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