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Veranstaltungen

Fachgespräch

Antimuslimischer Rassismus

Antimuslimischer Rassismus ist ein gesellschaftliches Problem, das auch in Bezug auf unsere Arbeit relevant ist. Bei der Veranstaltung am 17. Februar nähern wir uns dem Phänomen sowohl aus theoretischer als auch aus praktischer Perspektive:

Saba-Nur Cheema (Bildungsstätte Anne Frank) wird in ihrem Kurzvortrag eine theoretische Ausführung und Herleitung zum Phänomen geben. Anschließend richten wir mit dem Kurzvortrag von Karin Meißner (Yallah! Fach- und Präventionsstelle Islamismus und antimuslimischer Rassismus) den Blick auf die pädagogische Praxis. Wir wollen es jedoch nicht bei den Inputs belassen und haben im Anschluss an die beiden Kurzvorträge eine geleitete Diskussion angesetzt. Durch das Zusammenkommen von Expert*innen aus unterschiedlichen Bereichen, wird so Raum für einen fachlichen Austausch eröffnet. Dazu laden wir die Teilnehmenden ein, ihre Expertise im Rahmen der Diskussion mit den anderen zu teilen.

17. Februar 2021

14 - 17 Uhr

Zoom

Virtueller Kaminabend

Das andere Geschlecht – Täter*innen- und Opfer-Konstruktionen im Phänomenbereich religiös begründeter Extremismus

Bestimmte Stereotype treten im Diskurs zu Täter*innengruppen im Phänomenbereich religiös begründeter Extremismus immer wieder in Erscheinung. Obwohl durch die Ausreise junger Frauen und Mädchen aus Europa in den syrischen Bürgerkrieg vermehrt genderrelevante Fragen thematisiert werden, liegt der mediale und politische Fokus nach wie vor hauptsächlich auf männlichen, jungen und/oder migrantischen Tätergruppen. Durch die Betrachtung von Otheringprozessen, Gendernarrativen und Wissensproduktion in diesem Bereich möchten wir gemeinsam mit Ihnen die Möglichkeiten intersektionaler Perspektiven und diskriminierungskritischer Ansätze in der Extremismusprävention diskutieren.

Das Kompetenznetzwerk “Islamistischer Extremismus” (KN:IX) lädt Sie herzlich zu einem virtuellen Kaminabend ein, um sich in einem ungezwungenen Rahmen über Erfahrungen aus der Praxis und Handlungspotenziale diskriminierungskritischer und genderreflektierter Ansätze auszutauschen.

25. Februar 2021

17 - 19 Uhr

Zoom

vergangene Veranstaltungen

Konzeptwerkstatt

Psychologie in der Präventionsarbeit

Der Bedarf an Wissenstransfer zu psychosozialen Aspekten von (De-)Radikalisierungsprozessen hat in der Präventionsarbeit in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommen. Fachkräfte begegnen bei ihrer Arbeit Menschen, die mit inneren und äußeren Konflikten konfrontiert sind. Diese Konflikte einzuordnen und entsprechende Lösungsstrategien zu entwickeln, ist nicht selten eine große Herausforderung. Psychologische Handlungskonzepte und –anleitungen könnten dabei auch fachfremden Professionen weiterhelfen. Wir laden Sie herzlich zu einer Konzeptwerkstatt ein, um über aktuelle Bedarfe, bisherige Erfahrungen und mögliche Handlungsstrategien in der Fallberatung zu diskutieren.

Um eine intensive Begleitung der Teilnehmenden gewährleisten zu können, ist die Konzeptwerkstatt auf 15 Personen begrenzt. Ihre Anmeldung ist erst verbindlich, wenn Sie die Anmeldebestätigung und Zugangsdaten zur Video-Konferenz (zoom) erhalten. Bei Fragen sowie zur Anmeldung wenden Sie sich bitte per Mail an heinrich.vogel@violence-prevention-network.de.

02.12.2020

11:00 - 15:00 Uhr

Online

Fachtag

Peer Education in der universellen Islamismusprävention

Peer Education ist ein bewährter Ansatz der politischen Bildung zur Entwicklung einer demokratischen Haltung und Prävention menschenverachtenden Denkens. Doch welche Fach-, Methoden- und Medienkompetenz und welche (strukturellen) Rahmenbedingungen sind erforderlich, um Teamende für ihre Rolle zu qualifizieren? Dieser und weiteren Fragen widmet sich der Fachtag.

Er richtet sich insbesondere an Projekte der universellen Islamismusprävention, die mit dem Peer-Education-Ansatz arbeiten bzw. perspektivisch arbeiten wollen. Der Fachtag soll Raum für den Austausch über Herausforderungen und Gelingensbedingungen in der Qualifizierung von Teamenden bieten und zur Entwicklung von Leitlinien in der Qualifizierung von Teamenden beitragen.

26.11.2020

9:30 - 16:00 Uhr

Online

Online-Workshop

Nutzbarkeit von Evaluationserkenntnissen für die Praxis

Ein Thema, das die Präventionslandschaft in den letzten Jahren bewegt hat, ist die Diskussion über geeignete Methoden, Präventionsmaßnahmen wissenschaftlich zu begleiten und zu evaluieren. Im Rahmen von KN:IX veranstaltet Violence Prevention Network in Kooperation mit dem wissenschaftlichen Verbundprojekt PrEval einen digitalen Workshop zum Thema: „The Good, the Bad and the Ugly: Wie können Erkenntnisse aus Evaluationen für Lernprozesse in der Praxis nutzbar gemacht werden?“

20.11.2020

10:00 - 13:00 Uhr

Online

Fachgespräch

Ansätze in der Beratungsarbeit

Die Träger- und Projektlandschaft bietet aufgrund der Förderstrukturen in Deutschland eine große Vielfalt. Dies gilt ebenso für Ansätze, die der Ausstiegs- und Distanzierungsarbeit zugrunde liegen. Inwiefern die jeweiligen Ansätze speziell in der tertiären Prävention gegen religiös begründeten Extremismus von Vorteil sind, ist immer wieder Grundlage für Diskussion.

Vor diesem Hintergrund widmet sich das kommende Fachgespräch der BAG RelEx den verschiedenen Ansätzen in der Beratungsarbeit (Ausstiegsarbeit) im Bereich des religiös begründeten Extremismus. Wir freuen uns darauf, beim Fachgespräch mit Expert*innen über die einzelnen Ansätze zu sprechen und auf die Erfahrungen in der Praxis einzugehen. Nach den Inputs haben wir ausreichend Zeit vorgesehen, so dass Sie Ihre Expertise und Ihre Erfahrungen in dem Themengebiet mit einbringen können. Die Impulsvorträge zu den folgenden Themen werden gehalten von:

Dr. Vera Dittmar (IFAK e. V.)
Systemische Beratung als Ansatz zur Deradikalisierung

Dr. Mohammed Shehata (Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein e. V.)
Theologische Ansätze in der Ausstiegsarbeit

Dr. Christoph Bialluch, Kerstin Sischka (Fachstelle Extremismus und Psychologie)
Der psychotherapeutische Ansatz in der Deradikalisierungsarbeit

Das Fachgespräch richtet sich primär an Kolleg*innen aus der zivilgesellschaftlichen Prävention gegen religiös begründeten Extremismus.

17.11.2020

14:00 - 17:00 Uhr

Online

Fachtag

Radikalisierungsfaktor Soziale Ungleichheit?

In Wissenschaft und Praxis werden diverse Einflussfaktoren für eine mögliche Radikalisierung erforscht, beobachtet und diskutiert. Die Folgen und möglichen Auswirkungen sozialer Ungleichheit werden dabei bisher nur bedingt in den Blick genommen. Dies zeigt sich auch im aktuell noch jungen Forschungsstand zu diesem Themenkomplex. Mit unserem zweitägigen Online-Fachtag Radikalisierungsfaktor Soziale Ungleichheit?  wollen wir Ihnen und uns die Möglichkeit geben sich diesem Thema aus verschiedenen Perspektiven anzunähern.

26. und 27.10.2020

14:00 - 18:00 Uhr bzw. 14:00 - 17:00 Uhr

Online

Fachtag

Religion verhandeln?! Aushandlungsprozesse im Kontext von Demokratie, Gesellschaft und Bildung

An Religion scheiden sich die Geister: Sie ist Ressource, Identität und Gemeinschaft, aber auch Ausdruck von Differenz. Pluralistische Gesellschaften setzen sich in vielfältigen Aushandlungsprozessen mit Religion auseinander. Die sich dabei ergebenden Konflikte sind an sich nichts Negatives, werfen aber wichtige Fragen für den Zusammenhalt der Gesellschaft auf. Gleichzeitig stehen sie für erweiterte Möglichkeiten, die Gesellschaft zu gestalten.

Der Fachtag wird von ufuq.de in Kooperation mit minor – Projektkontor für Bildung und Forschung ausgerichtet.

09. und 10.09.2020

15:00 – 18:00 Uhr bzw. 9:00 – 18:00 Uhr

Berlin

Online-Workshop

Islamische und migrantische Vereine in der Extremismusprävention

Islamische und migrantische Vereine gelten als wichtige Akteure in der Extremismusprävention. Bisher fehlt es jedoch an Erkenntnissen darüber, welche Rolle sie in der Präventionsarbeit einnehmen (können) und mit welchen spezifischen Herausforderungen sie dabei konfrontiert sind. Dr. Jens Ostwaldt stellt seine aktuelle Studie vor, in der deutlich wird, dass sich islamische und migrantische Vereine in einem erheblichen Spannungsfeld von gesellschaftlicher Erwartung und der Verantwortung gegenüber der eigenen Community befinden. Nach dem Input gibt es Raum für Nachfragen und Diskussionsbeiträge.

Dr. Jens Ostwaldt ist seit 2015 Projektleiter der Fachstelle zur Prävention von religiös begründetem Extremismus (PREvent!on) im Demokratiezentrum Baden-Württemberg. Zudem ist er Dozent an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg im Studiengang Soziale Arbeit. Die Fachstelle PREvent!on ist Mitglied in der BAG RelEx.

03.09.2020

13:00 - 14:30 Uhr

Online

Konzeptwerkstatt

Chancen und Grenzen von Biografieforschung und Typologisierungen

Radikalisierungsprozesse stehen schon lange im Mittelpunkt der theoretischen und praxisorientierten Auseinandersetzung mit Phänomenbereichen des religiös und politisch motivierten Extremismus. Die Ausreisewelle deutscher Dschihadist*innen in den Nahen Osten im Zuge des syrischen Bürgerkriegs verschaffte den Handlungsakteur*innen der Präventionsarbeit sowie sozialwissenschaftlichen Fachdisziplinen die Möglichkeit ihre Wissensbestände auch abseits behördlicher Institutionen deutlich zu erweitern. Zahlreiche Einzelfall-Untersuchungen sowie theoretische Ansätze zur Systematisierung und Typologisierung wurden auf Grundlage dieser Daten veröffentlicht. Um die Chancen und Grenzen der Biografieforschung in der Präventionsarbeit zu diskutieren, laden wir Sie herzlich zu einer Online-Konzeptwerkstatt ein.

02.09.2020

10:00 – 13:00 Uhr

Online

Train-the-Trainer-Qualifizierung (TTTQ)

Online-Beratung in Zeiten von Corona

Die Corona-Krise hat die Notwendigkeit der Digitalisierung von Offline-Angeboten deutlich gemacht. Face-to-face-Kontakte, etwa in Beratungssettings, Therapien oder in der Sozialen Arbeit, sind plötzlich nicht mehr oder nur sehr eingeschränkt möglich. Um dieser Herausforderung entgegenzuwirken, laden wir Sie zu einer Train-the-Trainer-Qualifizierung mit den Schwerpunkten Chancen & Grenzen der Online-Beratung und Online-Campaigning als Methode der politischen Bildung ein.

25.08.2020
01.09.2020
08.09.2020

jeweils 10:00 – 13:00 Uhr

Online