Reden nach dem Anschlag – Erfahrungsbericht Bielefeld 10.02.2026

Wie kann nach einem Anschlag Dialog statt Polarisierung entstehen? Wir laden Sie herzlich zum Webtalk am 10. Februar 2026 ein. Die Veranstaltung findet von 16:00 bis 17:30 Uhr via Zoom statt.

Mit Mareike Wilke und Andreas Zick (beide Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) der Universität Bielefeld)

Der Messerangriff auf Besucher:innen einer Bar in der Bielefelder Innenstadt am 18. Mai 2025 stand in einer Reihe von mehreren Anschlägen, bei denen eine islamistische Motivation anzunehmen ist. Umso stärker war die Sorge vor einer rechtsextremen Instrumentalisierung, die beispielsweise bei einer Demonstration wenige Tage nach dem Anschlag in Bielefeld mit Forderungen nach einer „Remigration“ zum Ausdruck wurde.

In diesem Webtalk stellen Mareike Wilke und Andreas Zick vom Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) der Universität Bielefeld die Erfahrungen vor, die sie mit einem offenen Dialogabend unter dem Motto „Reden nach dem Anschlag“ gesammelt haben. Die öffentliche Veranstaltung zielt darauf, persönlichen Eindrücke und Ängsten auszutauschen und über Fragen zu Islam und Islamismus aufzuklären, aber insbesondere auch Möglichkeiten der gegenseitigen Unterstützung und Solidarität aufzuzeigen.

Der Webtalk findet im Rahmen der Reihe „Getroffene Orte“ – Lokale Strategien im Umgang mit islamistischer und rassistischer Gewalt statt, veranstaltet von ufuq.de, dem RADIS-Forschungsnetzwerk und der Bundeszentrale für politische Bildung. Die Mitarbeit von ufuq.de erfolgt im Rahmen von KN:IX connect.