Wer wir sind – und was uns verbindet

KN:IX connect | Verbund Islamismusprävention und Demokratieförderung ist ein bundesweiter Zusammenschluss. Getragen wird er von der BAG RelEx, modus|zad, IFAK e. V. und ufuq.de.

Über uns

Gemeinsam bringen wir praktische Erfahrung, wissenschaftliche Expertise und ein starkes Netzwerk in die Arbeit gegen islamistischen Extremismus ein.

Wir haben KN:IX connect Anfang 2025 ins Leben gerufen, um die Vernetzung, den Erfahrungsaustausch und die fachliche Weiterentwicklung in der Islamismusprävention voranzutreiben.

Unsere Arbeit richtet sich an Fachkräfte der Prävention, Pädagogik, Verwaltung und Wissenschaft ebenso wie an Schulen, (Sicherheits-)Behörden, Landesdemokratiezentren und Partnerschaften für Demokratie. Auch Politik und Medien finden in uns Ansprechpartner*innen.

Das Team hinter KN:IX connect

Foto: Christian Kautz

Sakina Abushi

Projektleitung bei ufuq.de

Sakina Abushi studierte Islamwissenschaft, Volkswirtschaftslehre und Politikwissenschaft in Berlin, Kairo, Ramallah und Damaskus und war zunächst in der Internationalen Zusammenarbeit tätig. Zu ihren Arbeitsschwerpunkten zählen politische Bildung in der Migrationsgesellschaft, islamistische Ideologien und der Nahostkonflikt.

Foto: privat

Elena Jung

Projektleitung bei modus|zad

Elena Jung ist stellvertretende Leiterin der gemeinnützigen Organisation modus – Zentrum für angewandte Deradikalisierungsforschung (modus|zad) in Berlin. Sie verantwortet Projekte der angewandten Forschung in den Bereichen Extremismusprävention und digitale Demokratie. 

Foto: privat

Daniela Linka

Projektleitung bei IFAK e. V.

ist staatlich anerkannte Erzieherin und schloss das Studium BA Soziale Arbeit und MA Soziale Inklusion: Gesundheit und Bildung ab. Nach verschiedenen Arbeitsfeldern in der Kinder- und Jugendhilfe, arbeitet sie seit 2023 als Bildungsreferentin bei der IFAK e. V. mit dem Themenschwerpunkten politische Bildung, niederschwellige undsozialräumliche Angebote im Quartier.

Im Verbund KN:IX connect übernimmt sie eine Koordinierungsstelle für die IFAK e. V. und arbeitet mit dem Schwerpunkt zum Theorie-Praxis-Transfer sowie der sozialen Inklusion.

Foto: Christian Kautz

Dr. Götz Nordbruch

Projektleitung bei ufuq.de

Dr. Götz Nordbruch ist Co-Geschäftsführer von ufuq.de und Islam- und Sozialwissenschaftler. Er war als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut de recherches et d’études sur le monde arabe et musulman in Aix-en-Provence und am Georg-Eckert-Institut – Leibniz-Institut – für internationale Schulbuchforschung in Braunschweig tätig. Von 2008-2011 war er Assistenzprofessor am Center for Contemporary Middle East Studies der Süddänischen Universität Odense. 

Foto: Michel Buchmann

Jamuna Oehlmann

Gesamtkoordination KN:IX connect & Projekleitung bei BAG RelEx

Jamuna Oehlmann ist Geschäftsführerin der BAG RelEx und leitet KN:IX connect | Verbund Islamismusprävention und Demokratieförderung. Zuvor koordinierte sie von 2020 bis 2024 das Kompetenznetzwerk „Islamistischer Extremismus“ (KN:IX).

Sie ist Mitglied der Enquête-Kommission des Landes Berlin zu gesellschaftlichem Zusammenhalt und war bis Ende 2025 Teil der Taskforce Islamismusprävention des Bundesministeriums des Innern.

Ihre Schwerpunkte liegen in der Vernetzung von Akteur*innen der Präventionsarbeit, der Analyse aktueller Entwicklungen im islamistischen Extremismus sowie der Beratung politischer Entscheidungsträger*innen. Jamuna Oehlmann studierte Asienwissenschaften sowie Internationale Beziehungen und Diplomatie in Berlin, Bangkok und London.

Foto: Jens Gyarmaty

Kaiya Reisch

Projektleitung bei BAG RelEx

Kaiya Reisch ist Projektkoordinatorin für KN:IX connect sowie Referentin und zuständig für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei der BAG RelEx. In ihrer Arbeit ist sie an der Koordination von Projekten sowie an der Konzeption und Durchführung verschiedener Fachformate beteiligt. Inhaltlich beschäftigt sie sich insbesondere mit extremistischer Kommunikation undVerschwörungserzählungen in sozialen Medien sowie mit der Nutzung (generativer) KI in extremistischen Kontexten und in der Prävention.

Foto: Emelyn Yabar

Dr. Piotr Suder

Projektleitung bei IFAK e. V.

Dr. Piotr Suder ist Co-Leitung von KN:IX connect bei der IFAK e.V. In dieser Funktion koordiniert er die IFAK-bezogenen Projektmaßnahmen und verantwortet unter anderem die Konzeption und Durchführung von Workshops und Fachveranstaltungen sowie die Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit des IFAK-Teams. Darüber hinaus wirkt er an der inhaltlichen Ausrichtung des Verbunds mit.

Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Migration und Rassismuskritik sowie in der Prävention religiös begründeten Extremismus. Ein besonderer Fokus liegt auf Radikalisierungsprozessen im Kontext von Islamismus sowie darauf, Fachkräfte in Schule, Jugendhilfe und Präventionsarbeit im Umgang mit solchen Problemlagen zu stärken

Hinter KN:IX connect steht ein engagiertes und vielfältiges Team, das sich mit großer fachlicher Expertise und persönlichem Einsatz für die Ziele des Projekts einbringt. Neben der Projektkoordination, die die strategische Ausrichtung und Umsetzung verantwortet, tragen zahlreiche weitere Mitarbeitende maßgeblich zum Erfolg von KN:IX connect bei.

Unsere Schwerpunkte

Strukturen stärken

Aufbau und Weiterentwicklung einer bundesweiten zivilgesellschaftlichen Infrastruktur im Themenfeld „Islamistischer Extremismus“

Impulse & Transfer

Aufbereitung und Dokumentation aktueller Erkenntnisse und Empfehlungen für die Praxis

Qualität sichern

Weiterentwicklung von Ansätzen und Methoden in der Präventionsarbeit

Interessen vertreten

Austausch, Beratung und Vernetzung relevanter Akteur*innen sowie Einbringen von Praxiserfahrungen in politische und öffentliche Debatten

Aktuelle Publikationen

Wrap Up Report Bedarfserhebung 2026

Was bewegt die Islamismusprävention 2026? Im Frühjahr 2026 haben wir Akteur*innen aus der Islamismusprävention in Deutschland zu ihren aktuellen Bedarfen und Herausforderungen befragt. Im diesjährigen Wrap-Up Report haben wir die zentralen Themen und Herausforderungen zusammengefasst.

Handreichung: Trotzdem über Israel und Palästina sprechen – Der Nahostkonflikt in der Bildungsarbeit

Die Publikation will pädagogischen Fachkräften Anregungen dafür bieten, wie das Gespräch über Israel und Palästina wieder aufgenommen werden kann – empathisch, informiert und allem Schmerz zum Trotz.

Call for Paper: „Islamismus, Antisemitismus, antimuslimischer Rassissmus – Wechselwirkungen und Impulse für eine gelingende Präventionsarbeit“ 

Der geplante Sammelband beleuchtet diese Herausforderungen interdisziplinär und entwickelt Impulse für eine wirksame Präventionsarbeit, phänomenübergreifend und -spezifisch. Wir laden Wissenschaftlerinnen und Praktikerinnen ein, theoretische, empirische oder praxisorientierte Beiträge einzureichen. 

Aktuelle Publikationen

Wrap Up Report Bedarfserhebung 2026

Was bewegt die Islamismusprävention 2026? Im Frühjahr 2026 haben wir Akteur*innen aus der Islamismusprävention in Deutschland zu ihren aktuellen Bedarfen und Herausforderungen befragt. Im diesjährigen Wrap-Up Report haben wir die zentralen Themen und Herausforderungen zusammengefasst.

Handreichung: Trotzdem über Israel und Palästina sprechen – Der Nahostkonflikt in der Bildungsarbeit

Die Publikation will pädagogischen Fachkräften Anregungen dafür bieten, wie das Gespräch über Israel und Palästina wieder aufgenommen werden kann – empathisch, informiert und allem Schmerz zum Trotz.

Call for Paper: „Islamismus, Antisemitismus, antimuslimischer Rassissmus – Wechselwirkungen und Impulse für eine gelingende Präventionsarbeit“ 

Der geplante Sammelband beleuchtet diese Herausforderungen interdisziplinär und entwickelt Impulse für eine wirksame Präventionsarbeit, phänomenübergreifend und -spezifisch. Wir laden Wissenschaftlerinnen und Praktikerinnen ein, theoretische, empirische oder praxisorientierte Beiträge einzureichen. 

Unser Angebot

Wir unterstützen Fachkräfte mit Expertise, Fortbildungen, Arbeitshilfen und Materialien – und entwickeln bestehende Präventionsansätze weiter. 

Durch ein kontinuierliches Monitoring islamistischer Szenen, besonders im digitalen Raum, erfassen und dokumentieren wir aktuelle Entwicklungen. Diese Erkenntnisse helfen Praktiker*innen bei der Arbeit mit Jugendlichen und ermöglichen es uns, Angebote passgenau an den Bedarf im Feld anzupassen. 

Wir greifen fachliche Debatten in Podcasts, Fachveranstaltungen und Publikationen auf.
Darüber hinaus organisieren wir regelmäßige Fachaustausche und Netzwerkaktivitäten mit Akteur*innen aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Behörden. So erkennen wir Bedarfe frühzeitig und tragen zur Qualifizierung im Feld bei.

Fachbeirat

Unser Fachbeirat bringt unterschiedliche Perspektiven und Expertisen zusammen. Die Mitglieder kommen unter anderem aus Wissenschaft, Praxis und Behörden. Sie unterstützen uns dabei, die Qualität die Arbeit von KN:IX connect zu sichern und aktuelle Entwicklungen in die Praxis zurückzuspielen.

Claudia Dantschke

ist Vorstand und Geschäftsführerin des Vereins Grüner Vogel e.V. und leitet dort die Beratungsstelle Leben. Sie setzt somit die Arbeit in der von ihr mitgegründeten und geleiteten Beratungsstelle Hayat-Deutschland fort und berät Angehörige von Personen, die sich salafistisch und/oder dschihadistisch radikalisieren, sowie Aussteiger aus der Szene.

Dominik Irani

ist Leiter des Kompetenzzentrums für Deradikalisierung und Risikoanalyse im Bayerischen Landeskriminalamt. In dieser Funktion verantwortet er aktuell das Themenfeld Deradikalisierung im Phänomenbereich religiös begründeter Extremismus/Islamismus im Bereich sicherheitsrelevanter Fälle sowie die Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Stellen.

Prof. Dr. Meltem Kulaçatan

ist Professorin für Soziale Arbeit an der IU Internationale Hochschule in Nürnberg. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Jugend, Religion mit Schwerpunkt Islam, Migration, Frauen- und Geschlechterforschung, Soziale Arbeit in der Migrationsgesellschaft, jüdisch-muslimische Gegenwartsbeziehungen sowie islamistisch bedingte Radikalisierung und Radikalisierungsprävention in Deutschland.

Florian Endres

leitet das Kompetenzzentrum des Bundes für Islamismusprävention und Deradikalisierung (KID) im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und ist zugleich stellvertretender Referatsgruppenleiter für Sicherheit.

Lamya Kaddor

ist Islamwissenschaftlerin, Lehrerin, Autorin, Publizistin und seit 2021 Mitglied des Deutschen Bundestages für Bündnis 90/Die Grünen. Sie konzipierte und leitete mehrere deutschlandweite Präventions- und Bildungsprojekte für Jugendliche.

Maik Fielitz

ist Bereichsleiter für digitale Konfliktforschung am Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft in Jena. Er forscht zur Transformation des (Rechts-)Extremismus im Zuge der Digitalisierung und zur Rolle digitaler Plattformen in liberalen Demokratien. Er ist Mitherausgeber von Machine Against the Rage.

Dr. Maja Bächler

Maja Bächler leitet das Referat Konferenzen, Fachtagungen und Gesprächsreihen in der Bundeszentrale für politische Bildung. Davor war sie unter anderem als Dozentin an der Humboldt-Universität zu Berlin am Lehrstuhl für Theorie der Politik und an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg tätig. Ihr derzeitiger Arbeitsschwerpunkt liegt auf dem Themenkomplex „politische Bildung in und mit den Sicherheitsbehörden“.

Marije Meines

Marije Meines ist mit über 20 Jahren Erfahrung niederländische Expertin in der Prävention von Gewalt, Terrorismus und politischer Polarisierung. Sie ist Managerin und Senior Consultant bei RadarAdvies und zudem Teil des EU Knowledge Hub on Prevention of Radicalisation.

Mehmet Koç

vereint sozialarbeiterische Praxiserfahrung mit wissenschaftlicher Expertise in der Radikalisierungsprävention und Demokratieförderung. Mit Studienabschlüssen in Sozialer Arbeit, Islamischen Studien sowie Forschung in der Sozialen Arbeit bringt er eine fundierte, interdisziplinäre Perspektive ein. Als langjähriger und multiprofessioneller Praxisakteur entwickelt und erprobt er zudem innovative Ansätze digitaler Präventionsarbeit auf Social Media – und bringt seine Perspektiven engagiert in den fachlichen und gesellschaftlichen Diskurs ein.

Michaela Glaser

ist Senior Researcher und Project Manager bei der Berghof Foundation Berlin. Dort ist sie u. a. für Expert:innnenbefragungen im Forschungsverbund MOTRA – Monitoringsystem und Transferplattform Radikalisierung zuständig. Zuvor war sie viele Jahre am Deutschen Jugendinstitut (DJI) und leitete dort die Arbeits- und Forschungsstelle Rechtsextremismus und Radikalisierungsprävention. Ihre Forschungsthemen sind rechter und islamistischer Extremismus, Jugend & Radikalisierung sowie Präventions- & Distanzierungsarbeit.

Prof. Dr. Jan İlhan Kızılhan

ist Psychologe, Orientalist und einer der führenden Experten für transkulturelle Psychiatrie, Psychotherapie und Psychotraumatologie in Europa. Er leitet das Institut für Transkulturelle Gesundheitsforschung an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Stuttgart und berät seit über 20 Jahren Regierungen, internationale Organisationen und NGOs zu Migration, interkultureller Psychiatrie sowie Trauma- und Traumafolgestörungen.

Prof. Dr. Naika Foroutan

ist Professorin für Integrationsforschung und Gesellschaftspolitik am Institut für Sozialwissenschaften (ISW) der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie ist Gründungsmitglied des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) und Direktorin des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM). Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf dem Islamdiskurs, hybrider Identität junger Muslim*innen in Deutschland und gesellschaftlicher Kohäsion.

Prof. Dr. Peter Neumann

ist Professor für Security Studies am War Studies Department des King’s College London. Er gründete 2008 das International Centre for the Study of Radicalisation und war OSZE-Sonderbeauftragter für die Bekämpfung von gewaltsamem Extremismus. Zu seinen Forschungsthemen gehören u. a. die Radikalisierungs- und Terrorismusbekämpfung.

Prof. hc. Erich Marks

setzt seine Arbeitsschwerpunkte in der (Kriminal-)Prävention auf nationaler Ebene sowie im Bereich der internationalen Zusammenarbeit. Er ist u. a. Gründer und Geschäftsführer des Deutschen Präventionstags, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Stiftung für Verbrechensverhütung und Straffälligenhilfe und Mitglied des wissenschaftlichen Beirates für den Forschungsverbund MOTRA – Monitoringsystem und Transferplattform Radikalisierung.

Ramses Michael Oueslati

Ramses Michael Oueslati arbeitet am Landesinstitut für Qualifizierung und Qualitätsentwicklung in Schulen zur Radikalisierungsprävention und publiziert zu rassismuskritischer Didaktik und Unterrichtsmaterialien.